Vorsicht mit Entzündung hemmenden Medikamenten

Die Entzündung verdient eine eigene Erwähnung. Man muß verstehen, daß die Entzündung eine jener Maßnahmen ist, mit denen der Organismus Heilungen herbeiführen kann.

Die gedankenlose, massive Verordnung von sogenannten "entzündungshemmenden Medikamenten" geht darauf zurück, daß man sich in der Medizin dem Diktat der Pharma-Industrie untergeordnet hat. Wirkliche Medizin als Wissensgebiet – also reine medizinische Wissenschaft – würde vielleicht einlenken und den Organismus bei seinen eigenen Bemühungen unterstützen statt ihn zu behindern. Leider wurde dieser Blickpunkt aufgegeben. Ausschließlich pharmazeutisch-wissenschaftliche Untersuchungen werden als "wissenschaftlich" anerkannt. Dadurch kommt es zur heutigen "symptomatischen Medizin". Fazit: Die Entzündung wird unterdrückt. Die Konsequenz für den Patienten: Durch die wiederholte Unterdrückung von akuten entzündlichen Reparaturvorgängen wird dem Organismus beigebracht, sich nicht mehr effektiv zu wehren. Er kann dann nicht mehr durch seine eigenen Maßnahmen die Krankheiten besiegen. Und so kränkeln die Menschen heute immer mehr dahin, weil keine Ausheilung erreicht wird. 

Eine chronische Entzündung (die also andauert und nicht ausheilt) zeugt also von einem zu schwachen Immunsystem, welches keine Ausheilung herbeiführen kann. 

Die Abhilgfe ist zuallererst, die dem Organismus eigenen Heilfähigkeiten wiederherzustellen: die Basisregeneration. Erst wenn das geschehen ist, kann man mit der Behandlung des Organs beginnen, in welchem sich die Entzündung befindet. Die akute Entzündung (Fieber, etc.) sollte vorerst einmal nicht unterdrückt werden, weil dies sonst zu einer Schwächung der körpereigenen Abwehr führt. Jemand, der "nie Fieber hat", sollte zur Sicherheit eine Basisregeneration oder ähnliches machen!

Krankheitsindex

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