Krebstherapien - unsere Spezialität; mit Fallberichten

(Welche Therapien bei uns durchgeführt werden, die es sonst in der Regel nirgends gibt):     Erfolgsberichte

Krebs ist ein komplexes Geschehen, hat viele mögliche Ursachen, die bedacht und therapiert werden müssen. Es ist seit langem klar, dass die Krebskrankheit nicht nur den Tumor betrifft, sondern dass das gesamte System erkrankt ist. Das ist auch der Grund, warum man mittels "chemischer Keulen" (Chemotherapie) den Krebs nicht ausmerzen kann, in den allermeisten Fallen sogar überhaupt nicht oder nur geringfügig beeinflussen kann: Durch Chemotherapie, ob mit oder ohne Hyperthermie kann man bei den üblichen Tumoren günstigstenfalls nur eine "Pause" erreichen, wonach der Krebs bald wiederkommt.

Dies ist also deshalb so, weil man mit diesen Verfahren nur die Krankheit adressiert und nicht die Gesundheit. Man versucht die Geschwulst und die Tochtergeschwülste (Metastasen) auszumerzen, wo hingegen die Krankheit aus mehr als aus den Tumoren besteht, nämlich aus einem erkrankten Organismus. Daher ist das ungenügend und führt zu schwachen Ergebnissen, wenn man nicht den ganzen Organismus gesund macht bzw. "so gesund wie möglich" macht.

Unser Bestreben ist es daher, DAS GESAMTE BIOLOGISCHE SYSTEM WIEDERHERZUSTELLEN. Wir tun dies mit den hier beschriebenen Methoden, speziell jedoch durch:

1) Blut-Aufbereitung

Wir machen eine Präparation aus dem Blut des Patienten. Dieses Verfahren ist befähigt, das Milieu im Körper zu ändern und "krebsfeindlich" zu machen. Es muss bei den meisten Patienten 2 Monate lang angewendet werden.

2) Schwingungen im elektromagnetischen Feld

Diese werden gemacht, um obiges Verfahren zu potenzieren. Die Wirkung wird vervielfältigt, und darin liegt das Geheimnis der gesamten Behandlung. Daher muss sie durch 2 Monate hierorts durchgeführt werden. Die Weiterbehandlung erfolgt zu Hause. Für Patienten aus dem Raum Wien kann Sie weiterhin hier erfolgen

Diese Therapie ist nicht von uns erfunden. Sie ist sogar recht alt und offenbar von niemandem aufgegriffen. Sie reicht bis in die 20er Jahre zurück. (Die Blutaufbereitung ist modernisiert und den heutigen Ansprüchen angepasst.) Wir können daher auf Therapie-Erfolge von mehreren Jahrzehnten verweisen:

(Therapieberichte)

Wen wir zur Therapie akzeptieren:
Nach den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte sind die besten Resultate zu erwarten, wenn die Patienten zu Therapiebeginn bei uns eine Lebenserwartung von mindestens 6 Monaten mitbringen, weil die Therapie oft einige Zeit benötigt, um ihre volle Wirkung zu entfalten (das Milieu umzukehren). Heilungen bzw. beschwerdefreie Überlebenszeit von Jahrzehnten sind zu einem hohen Prozentsatz möglich, - in den Beschreibungen von damals konnte man davon ausgehen, dass dies gelingt (wenn die Lebenserwartung zum Zeitpunkt des Therapiebeginns größer als 6 Monate ist).

Wir akzeptieren aber auch Schwerkranke, sofern sie mobil sind und keine unmittelbare Gefahr besteht. Die Erfolgsberichte (siehe Therapieberichte) rechtfertigen das, auch wenn die Erfolgsrate geringer ist. Die Patienten müssen auswärts wohnen und zur Therapie in unser Zentrum kommen. Wenn ein Patient zum Zeitpunkt des Therapiebeginns eine geringere Lebenserwartung hat, dann könnte eine embryonale Stammzellen-Therapie diese Lebenserwartung hinaufschrauben und die Chancen der gesamten Therapie deutlich verbessern:

3) Embryonale Stammzellen-Therapie

Diese Therapie wird vorgeschlagen, wenn Patienten schlecht beisammen sind und eine zu geringe Lebenserwartung mitbringen. Der Zweck ist es, die Lebenserwartung des Patienten so weit zu erhöhen, damit unsere Therapie die nötige Zeit bekommt, die sie braucht, um ihre Wirkung voll zu entfalten.

Die Stammzellen-Therapie wird viel diskutiert, ob sie "ethisch" sei. Denn es werden menschliche embryonale Zellen verabreicht, welche menschlichen Embryonen entnommen werden, in diesem speziellen Fall aus normalen Schwangerschaftsabbrüchen. Jeder Patient soll das für sich entscheiden. Diese Zellen sind lebendig und somit befähigt, dem erkrankten Organismus einen enormen "Überlebens-Schub" zu geben. Man hat herausgefunden, in welchem Alter der Embryos die Zellen entnommen werden müssen, damit sie bei Krebs-Erkrankungen die grösstmöglichen Unterstützung zur Genesung mitbringen. Diese Zellen sind "pluripotent", was bedeutet, dass aus den verabreichten Zellen im Organismus die unterschiedlichsten Zellen entstehen können. Es hat sich dabei gezeigt, dass sie sozusagen "selber wissen, wo Not am Mann ist". Sie stopfen quasi die Löcher, welche zum Beispiel durch Chemotherapie entstanden sind (Abwehr) und geben dem Gesamtorganismus eine deutlich erhöhte Gesundheit und Überlebenskraft. Es wird hier nicht veröffentlicht, wo diese Therapie verabreicht wird. Wer sie jedoch bekommen möchte, kann sie bekommen.

(Es soll hier auch erwähnt werden, dass diese Therapie auch bei anderen Erkrankungen, welche als "unheilbar" gelten und wo Gewebedefekte vorhanden sind, erfolgreich sind: ALS (Amyothrophe Lateralsklerose), MS (Multiple Sklerose), nach Schlaganfall, nach Herzinfarkt, Alzheimer und vielen anderen)

Unsere Kapazität:

Wir müssen anmerken, dass unsere Kapazität begrenzt ist, weil die Therapien mit den elektromagnetischen Feldern für jeden Patienten mehrere Stunden pro Tag betragen kann und wir nur einige Geräte (die wir zum Teil selber produzieren mussten) sowie limitierten Platz zur Verfügung haben.

Aufrechterhaltung des Therapie-Erfolges:

Es sei auch angemerkt, dass eine erfolgreiche Therapie mit Schwingungsfeldern in den folgenden Jahren nicht völlig abgebrochen werden darf, weil es dann erfahrungsgemäss mit großer Wahrscheinlichkeit zum Wiederkommen der Krebserkrankung kommt. Wir werden uns daher bemühen, Geräte herzustellen, die vom Patienten zu diesem Zweck (Aufrechterhaltung des Therapie-Erfolges) gekauft und mit nach Hause genommen werden können.

Beispiele von Therapie-Erfolgen:

(Es sei nochmals angemerkt, dass diese Therapie die besten Chancen bietet, wenn zu Therapiebeginn eine Überlebenszeit von 6 Monaten gegeben ist. Die folgenden Beispiele wurden damals jedoch von schwerer erkrankten Patienten wiedergegeben. Aus einem Lehrbuch der 50er Jahre, letzte Auflage 1980, vergriffen, die Fachausdrücke aus den Originalbeschreibungen sind mit umgangssprachlichen Wörtern ersetzt)

Fall 1:
Inoperabler Tumor der linken Hirnhälfte. Sehr schlechter Zustand, kann nicht sprechen, nicht ansprechbar, verliert Harn und Stuhl. Man erkennt am Röntgen die enorme Erweiterung der rechten Hirnkammer, die linke Kammer nicht darstellbar. Es wurde mit der Therapie begonnen. Nach 3 Monaten wesentlich gebessert, nach einem halben Jahr völlig beschwerdefrei. Noch viele Jahre in gutem Zustand gelebt.

Fall 2:
In der neurologischen Universitätsklinik wurde mittels Angiographie ein von der Hirnrinde bis ins Stammhirn reichender raumbeengender Prozess festgestellt. Täglich Krampfanfälle vom Jackson-Typ. Radioaktive Bestrahlung ohne Erfolg, sondern danach bis zu 17 Anfälle pro Tag. Geh- und Sprach-Behinderung, der Augapfel herausgequollen. Behandlungsbeginn 1971. Nach 6 Wochen anfallsfrei, seitdem in gutem Zustand bis heute (1980).

Fall 3:
Eierstock-Krebs, histologisch diagnostiziert, nicht operierbar, in den Enddarm durchgewachsen. Darmstenose auf dem Röntgen deutlich erkennbar. Sterbenskrank, braucht täglich 4 Mal Morphium. Behandlungsbeginn 1953. Nach 6 Monaten beschwerdefrei. Behandlung vom Hausarzt fortgesetzt. Seit 1965 nicht weiterbehandelt. 1977 noch gelebt.

Fall 4:
1956 Darmverengung wegen Krebs. Nach Beginn der Therapie zunächst Besserung, dann aber aufgehört. Ein Jahr später Blut im Harn. In der Blase blumenkohlartige Geschwulst (Röntgenbild abgebildet). Nach regelmäßiger Behandlung ein halbes Jahr später nur noch geringe Beschwerden. (Es werden freie Röntgenbilder von 1975 gezeigt) Lebt heute (1980) im Alter von 87 Jahren (bis auf Hüftleiden) in gutem Zustand.

Fall 5:
Ein 18-jähriger junger Mann wurde 1933 von einem Gehirnchirurgen operiert. Man fand ein großes Glioblastom (bösartiger Gehirntumor, wird als unheilbar angesehen) des Kleinhirns, das operativ nicht entfernt werden konnte. Der Patient war sterbend. Wegen des steigenden Hirndrucks wurde eine Trepanation vorgenommen (Loch in den Schädel gebohrt, damit der Druck nachlässt. Als der Kranke mit der Behandlung begann, war er in sterbendem Zustand. Er konnte nicht stehen, nicht sitzen, nur liegen, erbrach dauernd und konnte nur lallende Laute von sich geben. Er war extrem abgemagert. Der Gleichgewichtssinn war verloren. Bei den ersten Behandlungen trat jedes Mal Erbrechen auf. Dies besserte sich nur allmählich im Laufe eines halben Jahres. Erst dann wurde der Kranke wieder ansprechbar. Und behielt die Nahrung besser bei sich. Die Behandlung wurde täglich fortgesetzt, und der Zustand besserte sich sehr langsam, das Körpergewicht nahm um 10 Kilogramm zu. Nach 1 ½ Jahren hatte das Körpergewicht um 20 Kg zugenommen, der Kranke konnte seiner früheren Beschäftigung nachgehen. Jetzt macht er große Reisen und hat keine Beschwerden außer Gleichgewichtsstörungen, die ihn zwingen, am Stock zu gehen. Auch sind leichte Sprachstörungen vorhanden. Dies ist erklärlich, da schon vor Beginn der Behandlung große Teile des Kleinhirns zerstört gewesen waren. Der Kranke war bei Beginn der Behandlung 18 Jahre alt gewesen. Er ist im Alter von 59 gestorben.

Fall 6:
Eine 46-jährige Patientin hatte 1947 einen Tumor am rechten Eierstock, der operativ entfernt wurde. 1952 entwickelte sich ein Krebs an der Gebärmutter. Eine entnommene Probe ergab ein "papilläres Adeno-Karzinom". Da der Tumor nicht operierbar war, wurde mit Radium bestrahlt, ohne Erfolg. März 1953 wurde festgestellt, dass der Tumor in den Mastdarm eingewachsen war. Am 1. 8. 1953 war der Tumor auch an der anderen Seite des Darmes eingewachsen. Der Patient verlor Gewicht und es traten starke Schmerzen auf. Im Oktober des gleichen Jahres war der Zustand desolat. Dem Ehemann war mitgeteilt worden, dass nichts zu machen war. Die Patientin bekam Morphium und Stuhl kam nur dünn und mit Blut vermischt. Am bettlägerigen Patienten wurde mit der Therapie begonnen. Nach 6 Wochen nahm das Körpergewicht nicht mehr ab, blieb 2 Monate gleich, um dann langsam zuzunehmen. Nach 8 Wochen waren keine schmerzstillenden Mittel mehr nötig. Nach 2 Monaten war es möglich, mit dem Finger in den vorher zu stark verengten Mastdarm einzudringen. 4 Wochen später konnte man ein Rektoskop einführen und sah, dass die Wand des Mastdarms bis über 10 cm (von unten) hinaus rundum mit Tumormassen durchsetzt war. Die Kranke ist bis 1970 beschwerdefrei geblieben. Der frauenärztliche Befund hat sich schon 1960 zurückgebildet. Seitdem nicht mehr behandelt.

Fall 7:
Am 17.5.1960 wurde ein Krebs am Dickdarm herausoperiert. Orangengroßer Tumor, zylinderzelliges Adeno-Karzinom mit Schleimbildung. An der Basis der Gedärme lassen sich mehrere bohnengroße derbe Drüsen tasten. Die Untersuchung ergab, dass es sich um Metastasen eines Gallert-Karzinoms handelte. Ende September begann die Behandlung. Sehr gutes Befinden bis 1974. Keine weitere Beobachtung.

Fall 8:
Bei einer 27-jährigen Patientin wurde 1967 ein Krebs der Schilddrüse festgestellt. Und im August 68 operativ entfernt. Danach 28 Bestrahlungen mit Kobalt (radioaktive Therapie), ohne Erfolg. Etwa 1 Jahr später traten Atembeschwerden auf. Schichtaufnahmen der Lungen zeigten starke rundliche Verschattungen um die beiden Lungenwurzeln herum, die schnell an Größe zunahmen. Die Behandlung begann am 30.9.1968. Im Jahr darauf waren die Verschattungen nicht mehr feststellbar, die Patientin hatte an Gewicht zugenommen. Die harten Schwellungen, die zuvor an der rechten Grube unter dem Schlüsselbein zu tasten gewesen waren, gingen zurück. Die Befunde besserten sich. Die Kranke fühlte sich seitdem vollkommen wohl.

Fall 9:
Der 60jährige Bauer L. J. kam 1952 mit schwerer Atemnot und Blaufärbung der Haut, die sich im Laufe von einigen Monaten allmählich entwickelt hatten. Er litt an Husten und hatte Blutstreifen im Auswurf. Eine Treppe mit 5 Stufen konnte er nur mit Hilfe und unter schwerer Atemnot erklimmen. Röntgenaufnahmen vom 10. 9. 52: Zwerchfelle beiderseits unscharf begrenzt. Im rechten Unterfeld kleine wolkige Verschattung, in der mehrere weichere Rundschatten erkennbar sind. Die rechte Lungenwurzel springt geschwollen vor, die linke Lungenwurzel ist verbreitert. Im rechten Mittel- und Untergeschoss der Lunge findet sich eine inhomogene schleimartige Trübung, in der mehrere kirschgroße Rundschatten erkennbar sind. Im 1. Obergeschoss der Lunge nahe der Wurzel sowie unter dem Schlüsselbein zwischen der 1. und 2. vorderen Rippe sind 2 kirschgroße Rundschatten zu erkennen. Diagnose: Krebsgefüllte Lungenwurzel, Atelektase 1inks und kirschgroße Metastasen im rechten Unterfeld sowie im linken Mittel-, Unter- und Obergeschoss. Die Art der Verschattungen wurde histologisch nicht geklärt, aber mehrere namhafte Röntgenologen bestätigten, dass es sich nur um ein Karzinom, wahrscheinlich Metastasen von einem unentdeckt gebliebenen Primärtumor, handeln könne. Auf jeden Fall ist es bemerkenswert, dass derartige Verschattungen durch die Behandlung im Lauf von 5 Jahren völlig verschwunden sind. Bei diesem Kranken gingen die Beschwerden schon nach 6 Monaten fast völlig zurück, er konnte wieder als Bauer voll arbeiten. Wurde die Behandlung mehrere Wochen ausgesetzt, dann traten in den ersten 3 Jahren wieder Atembeschwerden auf. Sie vergingen nach Wiederaufnahme der Therapie wieder in 2-3 Wochen. J. hat noch 10 Jahre in gutem Zustand gelebt und ist dann nach einem tödlichen Unfall gestorben.

Fall 10:
Ähnlich war der Verlauf bei dem 6Ojährigen Bauern Z. Er kam wegen Atemnot und blutigem Auswurf und hatte stark an Gewicht abgenommen. Der Röntgenologe fand einen etwa gänseeigroßen Schatten in der rechten Lunge in Hilusnähe. Er schien nicht operierbar. Unter unserer Therapie verkleinerte sich der Schatten immer mehr und war nach 6 Monaten kaum mehr sichtbar. Der Kranke hatte 18 kg an Gewicht zugenommen und konnte wieder voll auf dem Feld arbeiten. Wegen Ortswechsel musste die Behandlung 1952 ausgesetzt werden. Nach einem weiteren Jahr hatte der Tumor wieder an Größe zugenommen, bei einer Bronchoskopie wurde der Tumor als Karzinom (Krebs) identifiziert. Der Rückfall führte zum Tod. (Es sei hier wieder angemerkt, dass die Therapie nicht völlig abgebrochen werden darf, wie dieses Beispiel zeigt.)

Fall 11:
Auch bei dem 50-jährigen Arzt Dr. Cr. führte das Aussetzen der zunächst erfolgreichen Behandlung zu einem Rückfall. Er kam mit einem schleimigen Erguss im Lungenraum. In einer Chirurgischen Univ. Klinik war durch Bronchographie und Bronchoskopie ein Bronchialkarzinom diagnostiziert worden. Der Kranke war in stark reduziertem Zustand. Auf unsere Therapie trat in wenigen Wochen Besserung ein, der Erguss verschwand - wider Erwarten, denn wir hatten vorher bei krebsigen Prozessen mit Flüssigkeitsansammlung keine Erfolge gesehen - die Kräfte nahmen so zu, dass der Arzt seine Praxis wieder voll ausüben und mit seinem Wagen größere Fahrten machen konnte. Nach 6 Monaten war er völlig beschwerdefrei. Trotz wiederholter Warnungen blieb er von da an weg und wurde nicht mehr behandelt. Drei Monate später trat der vorhergesagte Rückfall mit Todesfolge ein.

Fall 12:
Heinrich He., geb. 1893, Land- u. Gastwirt. Im Juli 1956 plötzlich Verstopfung, ziehende Schmerzen im Unterbauch, Blutungen aus dem Darm. BSG 68/89, röntgenologisch verzögerte Entleerung des Dickdarms. In einem Abschnitt keine Kontrastfüllung möglich. Im Mai 1958 Beginn der Behandlung. Allgemeinbefinden und Stuhlgang gebessert. Im Sept. 58 Kontrastfüllung: Noch immer Füllungsdefekt im Colon sigmoideum, fehlende Zeichnung, unregelmäßige Begrenzung des Defektes. Unvollständige Füllung auch im oberen Teil des absteigenden Dickdarms. Nach fortgesetzter Therapie war der Kranke Ende 1959 beschwerdefrei. Die Behandlung wurde abgebrochen, weil die Krankenkasse die Fahrten nicht mehr bezahlen wollte. September 1960 erneute Beschwerden. Außerdem Blasenbeschwerden. Krämpfe in der Blasengegend, Unterbrechung des Harnstrahls beim Wasserlassen, Flocken und Blut im Harn. Cystoskopie zeigte polypös-zottige Wucherungen in der Blase. Nachuntersuchung in der Chirurgischen Klinik bestätigen den Befund. Rektoskospisch: Stop in 15 cm. Diagnose der Klinik: Karzinom (Krebs) im Dickdarm. Operation wurde angeraten, aber vom Kranken in Anbetracht des hohen Risikos abgelehnt. Im März 1961 Cystoskopie: Um die rechte Mündung des Harnleiters herum blumenkohlartige weiche, leicht blutende Massen ohne Struktur, die die ganze linke obere Blasenseite ausfüllen. Die Behandlung wurde im März 1961 wieder aufgenommen. Daraufhin besserten sich die Beschwerden innerhalb von 8 Wochen. Das Harnlassen war danach unbehindert, der Stuhlgang mit leichten Abführmitteln regelmäßig. Ende November 1962 hat der Patient keine Beschwerden mehr und kann seiner Arbeit voll nachgehen. 1974 sind bei Röntgenuntersuchungen der Därme keine krankhaften Veränderungen mehr zu erkennen. Der gute Zustand hat- abgesehen von einer zwischenzeitlichen Hüftgelenksentzündung - bis heute (1980) angehalten. Der Patient lebt noch.

Fall 13:
Ein Patient, geb. 24. 9. 1920, bemerkte im Frühjahr 1975 Darmbluten. Er nahm stark an Gewicht ab. 1976 wurde ein Krebs im Enddarm festgestellt, der die Lichtung stark einengte. 24. 3. 76 wurde operiert, ein künstlicher Darmausgang gesetzt und eine Probe entnommen: Adeno-Karzinom. Auch bei einem zweiten Eingriff am 14. 4. 76 konnte der Tumor nicht entfernt werden. Er war unbeweglich mit der Umgebung verbacken. Im linken und rechten Leberlappen harte Knoten, um die Schlagader herum viele kleine Knoten. Der Tumor war bis zum Unterbauch ausgeprägt, das kleine Becken war der tastenden Hand nicht zugänglich. Am 11. 5. 76 hatte das Körpergewicht um 12 kg abgenommen. Aus dem After floss nur wenig dünne Brühe. Rektal in 4 cm rundum harte Knoten. Die Therapie begann ab 11. 5. 76, zunächst stationär, dann weiter beim Hausarzt. Schon am 18.5. 76 Gewichtszunahme von 83 auf 85 kg, am 16. Juli 89 kg. Sehr gutes Befinden, aus dem After wird jetzt wieder normaler Stuhl entleert. Man tastet nur noch mit der Fingerkuppe einen kleinen Knoten. Am 29.6.77 berichtet der Hausarzt: Allgemeinzustand sehr gut, ist leistungsfähig, fährt große Strecken selbst mit seinem Wagen. Beschwerden nur durch Blähungen und gelegentliche Verstopfungen. Seitdem keine Nachricht.

Fall 14:
Dass auch "Lymphdrüsenkrebs" reagiert, zeigt folgender Fall: Eine junge Frau, geb. 13. 10. 37 bemerkte 1960 starke Drüsenschwellungen am Hals die auf Rotlichtbestrahlungen zunächst kleiner wurden. Bei einer Probeentnahme ergab sich Morbus Hodgkin. Es wurden Röntgen-Tiefenbestrahlungen vorgenommen sowie Injektionen von Endoxan (Chemotherapie). Am 13. Juni 62 fanden sich an der rechten Halsseite mehrere weiche, nicht sicher abgrenzbare Lymphknoten, links eine Narbe von der Probeentnahme. Die Milz war nicht tastbar. Die Blutsenkung 21/42, die Blutbefunde eindeutig. Die Therapie wird nun seit Juni 1962 regelmäßig durchgeführt. Seitdem sind keine Drüsenschwellungen mehr aufgetreten, die Kranke hat geheiratet und ein gesundes Kind geboren. Sie fühlt sich wohl. Die Blutsenkung war zuletzt 8/25, das Blutbild normal.

Fall 15:
Sogar in sehr schlimmen Fällen kann man manchmal helfen: Der 76jährige M. El. kam am 19.6.1958 in abgemagertem und desolatem Zustand zur Aufnahme. Im Stuhl fand sich Blut, es bestand eine schwere Blutarmut mit 1,8 Mio Erythrozyten, es musste Blut transfundiert werden. Unter unserer Therapie kam es zu allmählicher Besserung des Allgemeinzustandes und des Blutbildes. Erst nach 8 Wochen war der Kranke so weit erholt, dass eine Röntgenuntersuchung vorgenommen werden konnte. Sie zeigte eine große Aussparung am inneren Bogen des Magens, die bei einer späteren Untersuchung nach einem Jahr noch feststellbar, aber viel kleiner war. Der Zustand besserte sich so, dass der Kranke sich wieder selbst versorgen, sogar größere Gänge machen konnte. Er kam nach einem Jahr nicht mehr zur Behandlung, weil er keine Beschwerden mehr hatte. 2 Jahre später ist er 79jährig gestorben.

Die obigen Fälle sind durchwegs schwere Fälle. Es sei hier noch einmal darauf hingewiesen, dass umso eher Besserung erreicht werden kann, je besser der allgemeine Zustand ist. Bei uns können auch keine bettlägerigen Patienten behandelt werden. Die Regel lautet, dass zu Behandlungsbeginn mindestens ein halbes Jahr Überlebenszeit gewährleistet sein sollte. Die obigen Beispiele dürfen nicht als Heilversprechen gedeutet werden.